Neuer Kammweg - Strecken
Der Neue Kammweg ist ein Korridor, der quer durch das im Grenzgebiet der Euroregion Neiße liegende Gebirge verläuft. In diesem Korridor sind 3 separate Strecken markiert, und zwar für Fußwanderer, Radfahrer und Skilangläufer. Für jede dieser Strecken gibt es jeweils die nördliche und in die südliche Variante. Damit Sie für Ihren Urlaub die optimale Strecke wählen können, werden im Folgenden die einzelnen Strecken beschrieben.
Radweg – nördliche Strecke
Die nördliche Strecke ist durch ihr Profil eindeutig für diejenigen Besucher bestimmt, die eher eine Erholungsreise suchen. Der einzige anstrengende Abschnitt ist das Gebiet des Riesengebirges, wo die Radfahrer bis auf eine Höhe über dem Meeresspiegel von 1032 m in Horní Mísečky fahren. Dieser Abschnitt kann aber auch mit der Seilbahn absolviert werden. Die Gesamtlänge der nördlichen Strecke beträgt 147,4 km. Für die nördliche Strecke ist ein Trekkingrad oder ein Mountainbike zu empfehlen.
Im Osten beginnt die Strecke in Špindlerův Mlýn und steigt von dort aus steil nach Horní Mísečky an. Hier trennt sie sich vom Skiwanderweg und fällt in Richtung Süden hin ab. Zurück in die Gipfellagen kehrt die Strecke im Tal des Baches Kozelský potok bis unterhalb von Dvoračky und verläuft dann praktisch auf der Höhenlinie bis zur Wegegabelung Ručičky. Von Ručičky verläuft der Radweg auf dem Rübezahlweg bis nach Harrachov, wobei die Strecke auf dem schon vorhandenen Radweg um Harrachov verläuft. Dann führt die Strecke auf einem Waldweg bis zum Gebirgspass Novosvětský průsmyk (Übergang nach Polen). Auf der polnischen Seite ist der Radweg die in Richtung Orle verlaufende Asphaltstraße. Dort wechselt der Radweg über den neuen Grenzübergang für Touristen wieder auf die tschechische Seite. In Jizerka trennen sich die einzelnen Zweige des Radweges.
Der nördliche Teil setzt sich auf befestigten Straßen im Isergebirge in Richtung Hřebínek fort (zunächst auf der Isergebirgsstraße bis nach Smědava und dann identisch mit dem Skiwanderweg verlaufend). Bis Oldřichov v Hájích verlaufen der Radweg und der Skiwanderweg gemeinsam, die Radler fahren dann in Richtung Mníšek und Nová Ves und Horní Vítkov. Von dort aus verläuft der Weg weiter auf kleinen Landstraßen im tschechisch-polnischen Grenzgebiet nach Hrádek nad Nisou. Über den Grenzübergang für Touristen in Hartau kommen die Radfahrer auf deutsches Gebiet, wo der Radweg dann weiter über Zittau, am Olbersdorfer Teich vorbei und im Tal der Mandau bis Großschönau und zum Grenzübergang in Dolní Podluží verläuft. Dieser Teil der Strecke ist mit dem im Gebirgsvorland des Grenzgebirges verlaufenden Rübezahlweg identisch. Beide Wege führen dann über Jiřetín pod Jedlovou bis nach Rybniště.
Nachdem sich beiden Zweige getroffen haben, verlaufen sie über Krásná Lípá, Vlčí hora a Brtníky zum Grenzübergang Zadní Doubice. Der Radweg und der Wanderweg enden identisch in dem deutschen Städtchen Hinterhermsdorf.
Radweg – südliche Strecke
Der südliche Teil des Radweges wird durch ein relativ anspruchvolles Gelände im Gebiet des Isergebirges und des Jeschkenkammes geführt und ist für sportlich orientierte Besucher bestimmt. Familien mit kleineren Kinder oder Sonntagsradlern kann diese Strecke kann mit Sicherheit nicht empfohlen werden. Die 170,1 km lange südliche Strecke ist nur für Mountainbiker bestimmt.
Im Osten beginnt die Strecke in Špindlerův Mlýn und steigt von dort aus steil nach Horní Mísečky an. Hier trennt sie sich vom Skiwanderweg und fällt in Richtung Süden hin ab. Zurück in die Gipfellagen kehrt die Strecke im Tal des Baches Kozelský potok bis unterhalb von Dvoračky und verläuft dann praktisch auf der Höhenlinie bis zur Wegegabelung Ručičky. Von Ručičky verläuft der Radweg auf dem Rübezahlweg bis nach Harrachov, wobei die Strecke auf dem schon vorhandenen Radweg um Harrachov verläuft. Dann führt die Strecke auf einem Waldweg bis zum Gebirgspass Novosvětský průsmyk (Übergang nach Polen). Auf der polnischen Seite ist der Radweg die in Richtung Orle verlaufende Asphaltstraße. Dort wechselt der Radweg über den neuen Grenzübergang für Touristen wieder auf die tschechische Seite. In Jizerka trennen sich die einzelnen Zweige des Radweges.
Der südliche Zweig nutzt das gleiche Profil wie der Skiwanderweg, der über die „geborstene Talsperre“ und die Marienbergbauden (Mariánskohorské boudy) bis nach Albrechtice im Isergebirge führt. Aus Gründen des Naturschutzes wird der Radweg über Tanvald und Smržovka auf den Oberen Schwarzbrunn (Horní Černá studnice) „umgeleitet“. Die Radfahrer fahren dann auf dem markierten Radweg der Mikroregion Kaiserstein (Císařský kámen) weiter über Vrkoslavice, Rádlo, Milíře und Jeřmanice bis Rašovka. Der schwierigste Abschnitt der gesamten Strecke ist der Anstieg auf dem Jeschkenkamm bis auf den Schwarzberg (Černý vrch), von wo aus die Strecke weiter über Výpřež zum Sattel Křižanské sedlo und ins Tal Kryštofovo údolí verläuft. Von dort muss dann wieder ein Anstieg bis zur Wegegabelung an der „Eiche der Republik“ überwunden werden, und dann geht es weiter an der Roimundruine vorbei bis zum Sattel Jitravské sedlo. Der Radweg verläuft bis unterhalb des Berges Loupežnický vrch identisch mit dem Skiwanderweg. Die Radfahrer fahren aber dann weiter über Petrovice, an der Bergbaude „Na Šestce“ vorbei bis nach Heřmanice v Podještědí. Von dort steigt die Strecke langsam über Mařenice, Dolní und Horní Světlá an. Nach der Ankunft in Nová Huť, wo ein Besucherzentrum entsteht, verläuft die Strecke weiter auf den bereits vorhandenen Radwegen nach Rybniště.
Nachdem sich beide Zweige getroffen haben, verläuft die Strecke über Krásná Lípa, Vlčí hora, Brtníky zum Grenzübergang Zadní Doubice. Der Radweg und der Fußwanderweg enden identisch in dem deutschen Städtchen Hinterhermsdorf.
Skiwanderweg – nördliche Strecke
Die Skiwanderwege wurden im Hinblick auf die bereits vorhandenen gespurten Loipen vorgeschlagen, und es wurden auch die örtlichen klimatischen Bedingungen berücksichtigt. Deshalb wurde entschieden, dass für die Wintervariante des Neuen Kammweges der Skiwanderweg um den Abschnitt der Böhmischen Schweiz gekürzt wird, die aufgrund ihrer Höhe über dem Meeresspiegel für den Skilanglauf nicht geeignet ist. Die Skiwanderwege werden deshalb nur zwischen Špindlerův Mlýn a Rybniště geführt. Die Gesamtlänge der nördlichen Strecke beträgt 125,4 km.
Der Skiwanderweg beginnt in Špindlerův Mlýn und verläuft auf dem markierten Wanderweg hinauf nach Horní Mísečky. Von setzt er sich auf dem Kamm in Gestalt der örtlichen Skimagistrale über die Elbwiese, die Wossekerbaude (Vosecká bouda) fort und verläuft dann weiter auf dem Janoušek-Weg bis zum Grenzübergang auf dem Gebirgspass Novosvětský průsmyk. In Polen werden für den Skiwanderweg qualitativ hochwertige Trainingsstrecken genutzt, auf denen der Tourist bis zum Übergang Jizerka – Orle am Fluss Iser gelangt. Auch der Skiwanderweg trennt sich in der Ortschaft Jizerka in zwei Teile.
Der nördliche Teil schließt sich an das System der Isergebirgsmagistrale an. Die Strecke führt zunächst auf dem Promenadenweg, setzt sich dann auf der Kasárenská und Štolpišská-Straße fort. Ab dem Kiosk Hřebínek fällt der Weg nach Oldřichov v Hájích hin ab, wo bislang die gespurte Strecke endet. Von Oldřichov nach Albrechtice bei Frýdlant verläuft der Skiwanderweg auf Waldwegen, weiter nach Westen wird der Skiwanderweg in einer gemeinsamen Strecke mit dem Radweg geführt. Es ist zu erwähnen, dass der Abschnitt zwischen Hrádek nad Nisou und Oldřichov v Hájích aufgrund der Höhe über dem Meeresspiegel nur selten über eine ausreichende Schneedecke verfügt. Deshalb empfehlen wir bei unzureichenden Schneeverhältnissen, mit dem Zug oder einem anderen öffentlichen Verkehrsmittel zu fahren. Von Hrádek nad Nisou steigt der Skiwanderweg auf dem blau markierten Wanderweg, parallel zur Staatsstraße bis in die Kammlagen des Lausitzer Gebirges an, wo er unterhalb des Räuberberges (Loupežnický vrch) auf den südlichen Zweig stößt.
Bei der Tobiáš-Kiefer verlaufen dann beide Zweige gemeinsam Richtung Norden, wo sie an dem neu zu errichtenden Grenzübergang die Staatsgrenze überschreiten werden. Hier schließt sich dann der Neue Kammweg an das bereits vorhandene Streckensystem im Gebiet des Hochwaldes und der Lausche im Zittauer Gebirge an und führt bis auf den Gipfel des Ptačinec (Vogelherd), wo die Strecke auf das tschechische Gebiet zurückgeht.
Weiter verläuft der Weg über den Sattel Stožecké sedlo, am Tannenberg (Jedlová hora) vorbei und auf dem rot markierten Weg bis nach Rybniště, wo er endet.
Skiwanderweg – südliche Strecke
Die Skiwanderwege wurden im Hinblick auf die bereits vorhandenen Strecken und gespurten Loipen vorgeschlagen, und es wurden auch die örtlichen klimatischen Bedingungen berücksichtigt. Deshalb wurde entschieden, dass für die Wintervariante des Neuen Kammweges der Skiwanderweg um den Abschnitt der Böhmischen Schweiz gekürzt wird, die aufgrund ihrer Höhe über dem Meeresspiegel für den Skilanglauf nicht geeignet ist. Die Skiwanderwege werden deshalb nur zwischen Špindlerův Mlýn und Rybniště geführt. Die Gesamtlänge der südlichen Strecke beträgt 141,7 km. Das Problem der südlichen Strecke ist der relativ lange Aufstieg auf den Schwarzbrunnen- und Jeschkenkamm und auch die Tatsache, dass der größte Teil der Strecke bislang nicht gespurt wird. Der südliche Skiwanderweg ist deshalb gegenwärtig als alternative Strecke für diejenigen bestimmt, die das abenteuerliche Skifahren lieben.
Der Skiwanderweg beginnt in Špindlerův Mlýn und verläuft auf dem markierten Wanderweg hinauf nach Horní Mísečky. Von setzt er sich auf dem Kamm in Gestalt der örtlichen Skimagistrale über die Elbwiese und die Wossekerbaude (Vosecká bouda) fort und verläuft dann weiter auf dem Janoušek-Weg bis zum Grenzübergang auf dem Gebirgspass Novosvětský průsmyk. In Polen werden für den Skiwanderweg qualitativ hochwertige Trainingsstrecken genutzt, auf denen der Tourist bis zum Übergang Jizerka – Orle am Fluss Iser gelangt. In der Ortschaft Jizerka teilt sich der Skiwanderweg in zwei Teile.
Der südliche Zweig führt von der Ortschaft Jizerka auf dem Reitweg zur „geborstenenen Talsperre“ und weiter zu den Marienbergbauden (Mariánskohorské boudy) bis nach Albrechtice im Isergebirge. Hier schwenkt er nach Südost und verläuft weiter auf dem grün markierten Weg nach Albrechtice im Isergebirge. Dort stößt er auf den blau markierten Weg, der die Touristen am Spitzberg (Špičák) vorbei bis nach Dolní Smržovka führt. Dort endet derzeit der ausgebaute Teil des Neuen Kammwegs. Die Strecke steigt weiter an bis auf den Gipfel des Muchov und setzt sich von dort aus auf dem Schwarzbrunnenkamm bis zum Unteren Schwarzbrunn (Dolní Černá studnice) fort. Weiter verläuft die Strecke auf dem blau markierten Weg über Vrkoslavice, Milíře, Jeřmanice bis unterhalb des Gipfels des Javorník. Vom Javorník verläuft die Strecke weiter auf den Kammwegen, lässt allerdings den höchsten Gipfel dieses Kammes aus. Weiter geht die Strecke auf dem rot markierten Weg über den Sattel in Křižany, ein Stück dahinter biegt sich auf einen Waldweg ab, der zur „Buche der Republik“ führt. Von da aus führen die Skispuren auf dem blau markierten Weg bis sie die Landstraße E 442 zwischen Liberec und Jablonné v Podještědí kreuzen. Der Skiwanderweg verläuft dann auf dieser Straße bis zu einer Stelle, die „Větrníků“ genannt wird, weiter entlang der Straße bis nach Dolní Suchá und dann auf einem Waldweg bis zum Oberen Sattel (Horní sedlo). Auf dem rot markierten Weg gelangen die Skifahrer bis unterhalb des Berges Loupežnický vrch.
Bei der Tobiáš-Kiefer verlaufen dann beide Zweige gemeinsam Richtung Norden, wo sie an dem neu zu errichtenden Grenzübergang die Staatsgrenze überschreiten werden. Hier schließt sich dann der Neue Kammweg an das bereits vorhandene Streckensystem im Gebiet des Hochwaldes und der Lausche im Zittauer Gebirge an und führt bis auf den Gipfel des Ptačinec (Vogelherd), wo die Strecke auf das tschechische Gebiet zurückgeht.
Weiter verläuft der Weg über den Sattel Stožecké sedlo, am Tannenberg (Jedlová hora) vorbei und auf dem rot markierten Weg bis nach Rybniště, wo er endet.
Wanderweg – nördliche Strecke
Die Fußwanderwege sind in attraktiven Kammlagen geplant, was wunderbare Fernsichten in die Landschaft ermöglicht. Der nördliche Zweig kann aufgrund der geringeren Steigung als der weniger anstrengend angesehen werden und ist somit eindeutig allen Touristengruppen zu empfehlen. Die Länge der nördlichen Strecke des Fußwanderweges des Neuen Kammweges beträgt 150 km.
Im Osten beginnt die Strecke in Špindlerův Mlýn und verläuft durch das sehr attraktive Gebiet des Elbgrundes bis zu den Kammlagen des Riesengebirges. Hier erreicht die Strecke unweit des Berggipfels Violík an der Grenze zu Polen ihren höchsten Punkt. Von der nahe gelegenen Wosseckerbaude (Vosecká bouda) geht der Weg weiter auf dem auf der Höhenlinie verlaufenden Janoušek-Weg bis zum Grenzübergang auf dem Gebirgspass Novosvětský průsmyk, wo alle Strecken kurz auf die polnischen Seite gehen. Zurück nach Tschechien kommen die Strecken über den Grenzübergang Jizerka - Orle, der am 15.7.2026 feierlich eröffnet wurde. In der Gemeinde Jizerka teilt sich die Strecke in zwei Teile.
Der nördliche Zweig verläuft zunächst durch die Kammlagen des Isergebirges und bietet somit wunderschöne Fernsichten auf das gesamte Gebirge (Vogelschar/Ptačí kupy, Taubenschlag/Holubník) und auch die Möglichkeit, interessante Ökosysteme im Isergebirge kennen zu lernen (Torfmoore, Buchenwälder). Nachdem der Weg das Isergebirge verlassen hat, verläuft er durch eine landwirtschaftlich genutzte Landschaft und geht bis zum tschechisch-polnischen Grenzgebiet. Die Strecke verläuft unweit der Burg Grabstein (Grabštějn), die ein bedeutsames Kulturdenkmal darstellt, und setzt sich bis zur Grenzstadt Hrádek nad Nisou fort. Am Grenzübergang für Touristen in Hartau geht die Strecke auf die deutsche Seite, wo sie Anschluss an den Oberlausitzer Wanderweg hat. Der Neue Kammweg verläuft auf diesem Wanderweg an Oybin und Lückendorf vorbei (hier schließt sich der südliche Zweig an) bis zum Gipfel des Hochwaldes.
Der Fußwanderweg geht weiter in Richtung des höchsten Gipfels, der Lausche (793 m über dem Meeresspiegel), wo er wieder auf das tschechische Gebiet zurückkommt. Außerdem verläuft der Fußwanderweg über den Finkenberg (Pěnkavčí vrch), am Tannenberg (Jedlová hora) vorbei auf markierten Wanderwegen über Rybniště, Krásná Lípa bis nach Brtníky. Dort schwenkt die Strecke nach Süden ab, verläuft durch die Felslandschaft der Böhmisch-Sächsischen Schweiz und endet im deutschen Hinterhermsdorf.
Wanderweg – südliche Strecke
Die Fußwanderwege sind in attraktiven Kammlagen geplant, was wunderschöne Fernsichten in die Landschaft ermöglicht. Der südliche Zweig gilt vor allem aufgrund der größeren Steigungen im Gebiet des Jeschkenkammes und des Isergebirges als der anspruchsvollere. Er kann jedoch auch allen Touristengruppen problemlos empfohlen werden. Allerdings ist es von Ihrer Leistungsfähigkeit abhängig, wie lang sie die einzelnen Abschnitte planen. Die Länge der gesamten südlichen Strecke des Fußwanderweges des Neuen Kammweges beträgt 152 km.
Im Osten beginnt die Strecke in Špindlerův Mlýn und verläuft durch das sehr attraktive Gebiet des Elbgrundes bis zu den Kammlagen des Riesengebirges. Hier erreicht die Strecke unweit des Berggipfels Violík an der Grenze zu Polen ihren höchsten Punkt. Von der nahe gelegenen Wosseckerbaude (Vosecká bouda) geht der Weg weiter auf dem auf der Höhenlinie verlaufenden Janoušek-Weg bis zum Grenzübergang auf dem Gebirgspass Novosvětský průsmyk, wo alle Strecken kurz auf die polnischen Seite gehen. Zurück nach Tschechien kommen die Strecken über den Grenzübergang Jizerka - Orle, der am 15.7.2026 feierlich eröffnet wurde. In der Gemeinde Jizerka teilt sich die Strecke in zwei Teile.
Der nördliche Zweig verläuft zunächst durch die Kammlagen des Isergebirges und bietet somit wunderschöne Fernsichten auf das gesamte Gebirge (Vogelschar/Ptačí kupy, Taubenschlag/Holubník) und auch die Möglichkeit, interessante Ökosysteme im Isergebirge kennen zu lernen (Torfmoore, Buchenwälder). Nachdem der Weg das Isergebirge verlassen hat, verläuft er durch eine landwirtschaftlich genutzte Landschaft und geht bis zum tschechisch-polnischen Grenzgebiet. Die Strecke verläuft unweit der Burg Grabstein (Grabštějn), die ein bedeutsames Kulturdenkmal darstellt, und setzt sich bis zur Grenzstadt Hrádek nad Nisou fort. Am Grenzübergang für Touristen in Hartau geht die Strecke auf die deutsche Seite, wo sie Anschluss an den Oberlausitzer Wanderweg hat. Der Neue Kammweg verläuft auf diesem Wanderweg an Oybin und Lückendorf vorbei (hier schließt sich der südliche Zweig an) bis zum Gipfel des Hochwaldes.
Der Fußwanderweg geht weiter in Richtung des höchsten Gipfels, der Lausche (793 m über dem Meeresspiegel), wo er wieder auf das tschechische Gebiet zurückkommt. Außerdem verläuft der Fußwanderweg über den Finkenberg (Pěnkavčí vrch), am Tannenberg (Jedlová hora) vorbei auf markierten Wanderwegen über Rybniště, Krásná Lípa bis nach Brtníky. Dort schwenkt die Strecke nach Süden ab, verläuft durch die Felslandschaft der Böhmisch-Sächsischen Schweiz und endet im deutschen Hinterhermsdorf.